Ratgeber
Sparen bei Charlotte Fresenius Hochschule
Sparratgeber für dein Studium an der Charlotte Fresenius Hochschule
Ein Studium an der Charlotte Fresenius Hochschule wird über monatliche Studiengebühren finanziert. Zusätzlich solltest du den Semesterbeitrag, Lernmaterialien und deine individuellen Lebenshaltungskosten einplanen. Mit einer frühzeitigen Finanzplanung und passenden Unterstützungsangeboten kannst du deine monatliche Belastung besser kontrollieren.
Studienkosten realistisch einplanen
- Für den Bachelorstudiengang Psychologie (B.Sc.) fallen laut Hochschule 975 Euro Studiengebühren pro Monat an.
- Für den Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.) betragen die Studiengebühren 1.175 Euro pro Monat.
- Für den Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie werden 850 Euro pro Monat genannt.
- Die Studiengebühren sind grundsätzlich während der gesamten Studiendauer fällig, auch in den Semesterferien und während der Praxiszeiten.
- Bei einem Urlaubssemester werden laut FAQ keine Studiengebühren fällig; der Semesterbeitrag bleibt bestehen.
- Zusätzlich musst du den Semesterbeitrag, Lernmaterialien sowie deine Lebenshaltungskosten berücksichtigen.
BAföG-Anspruch prüfen
BAföG kann eine wichtige Möglichkeit sein, die Finanzierung deines Studiums zu unterstützen. Ob und in welcher Höhe du gefördert wirst, hängt unter anderem von deinem eigenen Einkommen und Vermögen, dem Einkommen deiner Familie, deinem Alter, deiner Staatsangehörigkeit und vorherigen Ausbildungen ab.
Für Studierende der Charlotte Fresenius Hochschule werden die Überprüfung des BAföG-Anspruchs, die Berechnung der Förderhöhe sowie die Erstellung und Einreichung des Antrags über meinBafög kostenlos angeboten. Laut Hochschule wird dieser Vorteil automatisch gewährt.
Weitere Finanzierungsquellen kombinieren
- Unterstützung durch die Eltern kann einen Teil der monatlichen Kosten abdecken.
- Eine Tätigkeit als Werkstudent:in kann helfen, laufende Ausgaben zu finanzieren.
- Stipendien verschiedener Institutionen und Unternehmen können die Studienfinanzierung ergänzen.
- Studienkredite ermöglichen eine Vorfinanzierung, müssen jedoch später zurückgezahlt werden.
- Ein Bildungskredit kann insbesondere in einer fortgeschrittenen Studienphase interessant sein und ist laut Hochschule unabhängig vom Einkommen oder Vermögen möglich.
- Bildungsfonds können eine Finanzierung ermöglichen, wobei nach dem Abschluss meist ein bestimmter Anteil des Einkommens zurückgezahlt wird.
Bei Lernmaterialien sparen
Für das Studium benötigst du einen Computer oder Laptop sowie Fachliteratur. Prüfe vor dem Kauf, ob es spezielle Studierendentarife oder vergünstigte Angebote gibt. Die Hochschule weist beispielsweise auf mögliche Vergünstigungen für Hard- und Software sowie auf einen Studierendentarif für Office 365 hin.
- Vergleiche Angebote für Computer und Laptops vor dem Kauf.
- Prüfe, ob du Studierendenkonditionen nutzen kannst.
- Plane die Anschaffung von Fachliteratur frühzeitig in dein Budget ein.
- Kaufe nur die Lernmittel, die für deine Lehrveranstaltungen tatsächlich benötigt werden.
Wohnkosten bewusst reduzieren
Die Wohnsituation hat großen Einfluss auf die monatlichen Gesamtkosten. Eine Wohngemeinschaft kann im Vergleich zu einer eigenen Wohnung die Wohnkosten senken. Wer weiterhin bei der Familie wohnen kann, reduziert möglicherweise zusätzlich Ausgaben für Miete und Nebenkosten.
Die Hochschule verfügt nicht über eigene Studierendenwohnheime und empfiehlt, sich bei einem geplanten Umzug frühzeitig nach privaten Wohnheimen, Wohnungen oder WGs umzusehen.
Mobilitätskosten berücksichtigen
Bei der Finanzplanung solltest du Kosten für den öffentlichen Nahverkehr, Tickets oder Kraftstoff einbeziehen. In Wiesbaden ist laut Hochschule ein verpflichtendes Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr am Studienort Bestandteil des Semesterbeitrags.
Versicherungskosten prüfen
Wenn das Studium deine erste Ausbildung ist und du jünger als 25 Jahre bist, kannst du laut Hochschule unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin über die Krankenversicherung deiner Eltern versichert sein. Auch die Haftpflichtversicherung kann bestehen bleiben, selbst wenn du nicht mehr zu Hause wohnst.
Ab dem 25. Lebensjahr musst du dich in der Regel selbst versichern. Prüfe, ob für dich ein Studierendentarif angeboten wird.
Kostenlose Hochschulangebote nutzen
- An den Standorten der Hochschule steht kostenfreies WLAN zur Verfügung.
- Die Studiengebühren enthalten laut Hochschule die Lehrveranstaltungen und die Teilnahme an Prüfungen.
- Zusätzlich umfasst der Beitrag den Zugang zu Serviceeinrichtungen und weiteren Leistungen im Studium.
- Über Studynet stehen unter anderem Live-Streams, Skripte und Unterlagen zu Lehrveranstaltungen bereit.
- StudyPLUS bietet zusätzliche Kurse in den Bereichen Karriere, Weiterbildung, Internationalität, Sprachen, Praxiserfahrung und Netzwerk.
Persönliche Finanzberatung nutzen
Da die passende Finanzierung von deiner persönlichen Lebenssituation abhängt, empfiehlt die Hochschule eine individuelle Beratung durch ihr Team der Studienberatung. Besprich dort frühzeitig deine voraussichtlichen Studiengebühren, den Semesterbeitrag, mögliche Förderungen und deine weiteren monatlichen Ausgaben.
Praktische Budget-Checkliste
- Monatliche Studiengebühren eintragen
- Semesterbeitrag einplanen
- Miete oder WG-Kosten kalkulieren
- Lebensmittel und Haushaltsausgaben erfassen
- Kosten für Lernmittel und Fachliteratur berücksichtigen
- Mobilitätskosten einplanen
- Versicherungsbeiträge prüfen
- Eigene Einnahmen und mögliche Unterstützung festhalten
- BAföG, Stipendien und weitere Finanzierungsoptionen prüfen
- Eine monatliche Rücklage für unvorhergesehene Ausgaben bilden




